Geburt
      Alles zur Geburt

      Die Geburt einleiten: Wenn das Baby über die Zeit ist

      Geduldsprobe: Dein Baby lässt auf sich warten

      Wann kommt mein Baby? Diese Frage stellt sich jede werdende Mami, je näher sie dem errechneten Geburtstermin ist. Schliesslich kann es ja jetzt jeden Tag passieren! Etwa in der 40. Schwangerschaftswoche wird dein Körper die Geburt von allein einleiten. Manche Babys halten sich jedoch nicht so genau an den Geburtstermin und lassen ihre ungeduldigen Eltern noch ein wenig zappeln. Dein Baby ist über der Zeit? Dann erfahre hier alles rund um das Einleiten der Geburt.

      Wann muss eine Geburt eingeleitet werden?

      Wenn dein Baby „Verspätung“ hat, ist das meistens überhaupt nicht schlimm. Manche Babys trödeln einfach ein bisschen – sie ahnen ja auch nicht, wie sehnsüchtig sie schon erwartet werden! In der modernen Geburtshilfe lässt man deshalb dem weiblichen Körper so viel Zeit wie möglich. Trotzdem gibt es Gründe, die das Einleiten einer Geburt erforderlich machen. Sollte dein Baby einige Tage nach dem errechneten Geburtstermin überhaupt keine Anstalten machen, auf die Welt kommen zu wollen, dann kann eine Geburtseinleitung sinnvoll sein. Nicht dass es zu gross für eine natürliche Geburt wird. Ist deine Fruchtblase geplatzt, aber die Wehen setzen nicht ein, sollte die Geburt eingeleitet werden. Sprich am besten mit deiner Hebamme oder deiner Ärztin bzw. deinem Arzt, wenn dein Baby Verspätung hat – sie werden wissen, was zu tun ist.

      Was passiert bei einer Geburtseinleitung?

      Die Geburtseinleitung ist nicht im Rahmen einer Hausgeburt möglich, sondern nur im Spital. Dort sind dein Baby und du in den besten Händen und könnt medizinisch voll versorgt werden. Ärztinnen, Ärzte und Hebammen können eine Geburt auf verschiedene Arten einleiten:

      Oxytocin:

      Oxytocin ist ein Hormon, das dein Körper am Ende der Schwangerschaft ausschüttet. Es löst die Wehen aus und spielt damit eine echte Schlüsselrolle. Verspätet sich dein Baby und muss die Geburt eingeleitet werden, dann bekommst du ein wehenauslösendes Hormon Oxytocin über eine Infusion verabreicht. Diese Form der Geburtseinleitung ist sehr gängig und wird bei vielen werdenden Mamis eingesetzt.

      Muttermund-Stimulation:

      Diese Methode ähnelt einer gynäkologischen Untersuchung. Deine Hebamme streicht dabei mit dem Finger über den Muttermund, um ihn leicht zu dehnen. Das Ziel: die Wehen innerhalb von 24 bis 48 Stunden in Gang zu setzen. Bei dieser Form der Geburtseinleitung gibt es aber keine Garantie, dass es auch klappt. Mach dir also keine Sorgen, wenn der Erfolg ausbleibt.

      Blasenöffnung:

      Die Blasenöffnung – früher auch Blasensprung genannt – ist eine veraltete Methode, um eine Geburt einzuleiten. Dabei wird die Fruchtblase durchbohrt oder angeritzt. Das Fruchtwasser tritt aus und löst damit die Wehentätigkeit aus. Zumindest im Regelfall – denn auch hier ist der Erfolg nicht garantiert!

      Prostaglandin:

      Das Hormon Prostaglandin wirkt direkt auf den Muttermund. Es wird als Gel oder Zäpfchen direkt am Muttermund platziert und regt dessen Öffnung an. Dadurch werden die Wehen ausgelöst.

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