Baby
      Gesundheit und Wohlbefinden

      Dein Baby hat Bauchweh - mit Babymassage unterstützen

      Wohltuende Babymassage - Wellness für zuhause

      Wenn es die Babymassage nicht schon gäbe, müsste man sie erfinden. Denn sie tut nicht nur deinem Baby gut, sondern auch dir. Und während du dein Baby massierst, lernst du es immer besser kennen. Babymassage ist Wellness für zuhause, bringt Babys Durchblutung und Immunsystem auf Touren, kann unruhige Säuglinge entspannen und Blähungen lindern. Und sie ist ganz einfach - lies unsere Tipps und probiere es aus!

      Babymassage: Mit Kurs oder ohne? Du entscheidest!

      Bei Hebammen und Kinderkrankenschwestern kannst du Kurse zur Babymassage buchen. Sie sind wunderbar, wenn du verschiedene Massagetechniken kennenlernen und den Expertinnen Fragen rund ums Kind stellen möchtest. Ausserdem wirst du dabei natürlich nette Mamis und Papis treffen, deren Babys dasselbe Alter haben wie deines.

      Prinzipiell kannst du aber auch ohne Kurs wenig falsch machen, wenn du die folgenden einfachen Regeln befolgst:

      • Massiere dein Baby nicht in hungrigem Zustand und nicht direkt nach einer Mahlzeit.
      • Massiere nicht, wenn du wenig Zeit hast und dich gehetzt fühlst.
      • Wähle langsame, zärtliche, sanfte Berührungen.
      • Verwende ein hochwertiges Pflanzenöl.
      • Massiere wunde und rissige Hautstellen bitte nicht.
      • Achte auf die Signale deines Babys, wann es ihm zu viel wird.

      Du kannst mit den Massagen loslegen, sobald der Nabel deines Babys abgeheilt ist. In den ersten Lebenswochen sollte nach wenigen Minuten Schluss sein, mit zwei, drei Monaten dürfen es 20-30 Minuten sein. Viele Familien machen die Babymassage bald zu ihrem persönlichen Entspannungs-Ritual.

      Um deinem Baby und dir eure persönliche Wellness-Oase vorzubereiten, heizt du in der kühlen Zeit am besten kräftig vor. Dein Baby sollte bei der Massage nackt sein. Eine bei mindestens 60 Grad waschbare, weiche Unterlage sorgt dafür, dass es gemütlich auf Boden, Wickelunterlage oder Couch liegt und dass eure Einrichtung keine Flecken abbekommt.

      Übrigens: Babymassagen sind auch sehr beliebt unter jungen Papas.

      Tipp: nach der Babymassage später nicht vergessen, wieder gut zu lüften und für Sauerstoff zu sorgen.

      Das geht runter wie Öl

      Ein hochwertiges Pflanzenöl ohne Zusatzstoffe pflegt die zarte Babyhaut - und nebenbei auch deine vom vielen Wickeln und Waschen strapazierten Hände. Hebammen empfehlen meistens Mandelöl, Jojoba- oder Olivenöl für Babymassagen. Wärme erst deine Hände vor, giesse dann das Öl hinein. Wenn es die Temperatur deiner Hände angenommen hat, ist es Zeit, dein Baby damit zu verwöhnen.

      Beim Baby-Massieren gibt es nicht die eine, richtige Technik, vielmehr solltest du dabei auf deine Instinkte vertrauen. Du kannst zum Beispiel dein Baby auf den Rücken legen und mit dem Oberkörper beginnen, danach im Uhrzeigersinn um den Nabel kreisend das Bäuchlein streicheln und dann zu den Beinchen und Füsschen übergehen. Viele Babys mögen es auch, wenn Mami oder Papi die eingeölten Hände wie Manschetten um ihre Beinchen und/oder Ärmchen legen und kreisen lassen. Auch eine Rückenmassage ist beliebt. Dazu drehst du dein Baby einfach aufs Bäuchlein. Achte dabei aber bitte darauf, die empfindliche Wirbelsäule auszulassen.

      Immer gilt: Streichle dein Baby so sanft wie möglich, aber so fest wie nötig. Keine Sorge, es wird sich sofort bemerkbar machen, wenn es ihm zu fest ist oder wenn es so leicht ist, dass es unangenehm kitzelt.

      Findet eure Zeit

      Viele Kinder mögen eine Babymassage am späten Vormittag oder am frühen Abend. Doch während die einen davon so viel Ruhe mitnehmen, dass sie sofort einschlummern, sind andere Babys hinterher erst so richtig munter. Wie es bei euch ist, findest du heraus, indem du es ausprobierst.

      Denk bitte auch an dich. Eine halbe Stunde Zeit solltest du dir mindestens nehmen, um alles vorzubereiten, dein Kind zu massieren und es wieder anzuziehen. Massierst du unter Zeitdruck, spürt dein Kleines das vielleicht und dann ist die Wirkung nicht dieselbe. Viele Mamis mögen an der Babymassage übrigens, dass sie ihnen selbst so viel Gelassenheit schenkt. Geniesse die gemeinsame Zeit, atme tief durch und vergiss den Rest der Welt. Wichtig seid jetzt nur ihr beide!

      Gesund ist sie auch noch

      Eine Massage ist für dein Baby nicht nur eine tolle Entspannung. Eine Bäuchlein-Massage regt auch die Verdauung an und kann Verspannungen und Blähungen lösen. Manch ein Schreikind weint dank regelmässiger Massagen bald deutlich weniger.

       

      Eine Massage regt ausserdem Babys Durchblutung an und lindert leichte Schmerzen, wie sie beim Zahnen entstehen können. Darüber hinaus kann sie das Immunsystem unterstützen und so zu Babys gesunder Entwicklung beitragen.

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